DIE Gesundheitsquelle im Erzgebirge

Japanischer Staudenknöterich

Beschreibung:

  • Die eiförmigen, 5-14 cm langen Blätter können bis 13 cm breit sein und sind wechselständig angeordnet.
  • Blütenstände bestehend aus sehr kleinen, weißen hängenden ährenartigen Blüten, die mit jeweils fünf weißlichen Blütenhüllblättern umsäumt sind
  • Sie sind funktionell zweihäusig getrenntgeschlechtlich.
  • Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von 3-4 m erreichen (täglicher Zuwachs von 10-30 cm).
  • Überdauerungsorgane sind Rhizome, aus deren Köpfen entstehen ausgedehnte Bestände

Blütezeit: Juli bis September
Sammelgut: die jungen noch glänzenden Triebe
Sammelzeit: Ende März bis Mai
Ernte: Junge Sprossen
Inhaltsstoffe: Resveratrol, Phytoöstrogen
Anwendung: Aus der Wurzel kann eine Tinktur hergestellt werden

 

Für die Gesundheit:

Kraftnahrung für unterwegs:
Der fein säuerliche Geschmack, der geschälten jungen Triebe erinnert an Rhabarber und ist sehr erfrischend.

Als Heilmittel innerlich:
antiseptische Wirkung, bei Borreliose, schleimlösend , hustenstillend, blutdrucksenkend , schmerzstillend, entgiftend, bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden

Für die Küche:

Die jungen geschälten Stängel können auch als pflanzliche Canneloni Verwendung finden oder als Kompott, Rhabarberkuchenersatz oder zu Marmelade verarbeitet werden.

 

Die Pflanze gehört zu den invasiven Neophyten, bekämpft wird sie wegen Bedrohung anderer Pflanzenarten in deren Lebensraum. Außerdem kann sie durch die große Schattenbildung alles vernichten, was in der Nähe wächst. Im Winter zieht sie ihre Blattmasse ein und beim ersten Bodenfrost entsteht eine kahle Stelle. Der Boden ist nicht mehr vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt und kann weggespült werden. Es entstehen Schäden in Millionenhöhe.
Der Zentralverband Gartenbau in Deutschland rät zum Verzicht des Anbaus der Pflanze wegen der o.g. Eigenschaften.

 

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