Rehabilitationsklinik Miriquidi

Nachsorge & Selbsthilfe

Nachsorge und Selbsthilfe gehören zum Grundverständnis einer Rehabilitationsmaßnahme. Sie fördern die Nachhaltigkeit des Rehabilitationserfolges.

Nachsorge

Eine planmäßige Nachsorgemaßnahme wird – in Abstimmung mit den Rehabilitanden – vom Rehabilitationsarzt im Rahmen der Abschlussuntersuchung verordnet. Mögliche Varianten sind:

  • Nachsorgeprogramm IRENA der Deutschen Rentenversicherung: Die Maßnahme erfolgt in einer wohnortnahen Einrichtung auf Basis von Gruppenanwendungen und ist grundsätzlich berufsbegleitend. Sie muss innerhalb von 3 Monaten nach Ende der stationären Maßnahme begonnen und innerhalb von 6 Monaten beendet werden. Unsere Einrichtung verfügt über die Zulassung von IRENA.
  • Verordnung von Rehabilitationssport: Diese Maßnahme erfolgt in einem zugelassenen wohnortnahen Sportverein auf Gruppenbasis. Die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation mbh verfügt über die Zulassung als Rehasportanbieter. Die Teilnahme am Rehasport ist durch den zuständigen Rehabilitationsträger (z.B. Krankenkasse) zu genehmigen, hierbei muss der vom Arzt ausgefüllte Antrag bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden.
    Mit der Kostenzusage von Ihrer zuständigen Krankenversicherung wenden Sie sich für weitere Informationen und die Terminvereinbarung telefonisch an die Therapieplanung in der Rehaklinik Miriquidi unter 03733/504-1289 oder per Email an reha@wiesenbad.de.

Selbsthilfe

Selbsthilfe im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe erfolgt in unserer Einrichtung auf verschiedenen Ebenen:

  • Information über praktische Selbsthilfe im Rahmen der Therapie oder von Seminaren. Dazu gehören auch Anleitungen für Hausübungsprogramme.
  • Beratung über Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Selbsthilfe vorrangig über den Sozialdienst. Das betrifft auch die Vermittlung von Kontaktdaten zu indikationsbezogenen Selbsthilfeeinrichtungen.
  • Die Einrichtung unterhält einen engen Kontakt zu den Zentralen der Bundesverbände der Selbsthilfeorganisationen Poliomyelitis, Morbus Bechterew und Skoliose und ist selbst Mitglied dieser Organisationen. Die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Poliomyelitis befindet sich in der Einrichtung und ist somit direkte Beratungsstelle für alle Betroffenen. Im Rahmen der therapeutischen Betreuung besteht eine enge Kooperation zu  den regional ansässigen Selbsthilfegruppen Poliomyelitis und über die Sozialverbände VdK und Rheumaliga auch zu Osteoporose, Parkinson, Multiple Sklerose bzw. rheumatische Erkrankungen