DIE Gesundheitsquelle im Erzgebirge

Sehen, Schmecken, Fühlen, Riechen

Vom Wildfruchtgelee bis zum Kräuterschnaps

Thermalbad Wiesenbad (jas). Dass das Team der Kurklinik in Thermalbad Wiesenbad alles dafür tut, um seinen Patienten und Gästen zu rascher Genesung zu verhelfen, ist bekannt. Bekannt ist auch, dass sich die Klinik stets für das Wohlbefinden von Körper und Geist ihrer „Schützlinge“ einsetzt. Vieles wurde in unserer Hinsicht in den letzten Jahren auf den Weg gebracht und vieles ist auch noch angedacht. Der 1. Erzgebirgische Kräutertag in der Kurparkhalle soll dabei am 25. November in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ein Meilenstein in Richtung Natur sein und den Interessenten die große Vielfalt der Kräuteranwendungen zum Sehen, Schmecken, Fühlen und Riechen vorstellen. Mit dem heilenden Thermalwasser begann einst alles. Dieses Wasser ist nach wie vor DIE Kostbarkeit in der Einrichtung. Doch das Erzgebirge hat noch viel mehr zu bieten. So hat sich die Klinik vorgenommen, sich mit dem Thema Kräuter ein weiteres Standbein zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Erzgebirge wurde bereits ein Projekt erarbeitet, welches sogar den Präsidenten des Sächsischen Heilbäderverbandes e.V., Prof. Karl Ludwig Resch, zu den Worten: „Macht auf diesem Wege weiter“, animierte.
Nun, die Ideen wurden zu Papier gebracht, Gespräche geführt – nun steht die Umsetzung an. Die moderne Rehabilitationsklinik soll künftig gleichzeitig auch als Thermal-Heilkräuter-Zentrum gesehen und besucht werden. Wie günstig sich Kräuter speziell in unserer heutigen Zeit auf Körper und Geist auswirken können, wird oftmals noch unterschätzt. Der Kräutertag, welcher übrigens nach den Worten von Geschäftsführer Klaus Leibiger nun jährlich durchgeführt wird, soll Einblicke in diese faszinierende Welt vermitteln, Insgesamt 20 Stände werden präsent sein. Was das Medizinische betrifft, gibt es am besagten Vormittag außerdem innerhalb der Klinik ein Symposium mit fachlichen Größen. Dem Zufall wird also nichts überlassen.

Quelle: Blick, Jana Schaarschmidt, 25.10.2006